RENÉ PFISTER: EIN FALSCHES WORT – Wie eine neue linke Ideologie aus Amerika unsere Meinungsfreiheit bedroht – In seinem Buch ein falsches Wort schreibt René Pfister, wie die Vereinigten Staaten von einem neuen Fundamentalismus erfasst werden. Er sieht sich laufend neuer Denkverbote unterworfen. Im Namen von Gerechtigkeit und Antirassismus greift eine neue Ideologie um sich, die Intoleranz und Hass erzeugt. In liberalen Medien kann ein falsches Wort die Karriere beenden.
Georg M. Oswald (Hg.): DAS GRUNDGESETZ – Ein literarischer Kommentar – Der Herausgeber Georg M. Oswald, Jurist und Schriftsteller, widerlegt die verbreitete These unter Juristen, das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland sei nichts für Nichtjuristen, als Laien könnten sie die Gesetzestexte nicht begreifen. Im Vorwort schreibt Oswald: »Wenige Wochen nach Beginn meines Jurastudiums stieß ich zum ersten Mal auf eine Lebensform, die mir bis dahin unbekannt gewesen war: die Nichtjuristen.
OLIVER SCHRÖM / OLIVER HOLLENSTEIN: DIE AKTE SCHOLZ – DER KANZLER - DAS GELD UND DIE MACHT – Die Autoren O. Schröm und O. Hollenstein erzählen in ihrem faktenreichen Buch genau über die Tricks und Täuschen zur Rolle von Olaf Scholz bei der Hamburger Bank „W.W. Warburg & Co.“. Noch immer ist Bundeskanzler der Ampel, Olaf Scholz weiter mit dem Vorwurf von illegalen »Cum-Ex«-Bankgeschäften aus seiner Amtszeit als 1. Bürgermeister der Hansestadt Hamburg verstrickt.
SERHII PLOKHY: DAS TOR EUROPAS – DIE GESCHICHTE DER UKRAINE – Dieses Buch wurde kurz nach Beginn des russisch-ukrainischen Krieges im Jahr 2014 geschrieben, der mit der völkerrechtswidrigen Annexion der Krim, der hybriden Kriegsführung im Donezbecken und der Bildung der beiden Marionettenstaaten Donezk und Luhansk durch Russland einherging. Im Jahr 2021 hatte ich die 2015 erschienene Originalausgabe dieses Buches bereits um ein Kapitel ergänzt.
JULIUS FRANK: Eine jüdische Fotografenfamilie zwischen Deutschen und Amerika – Die Geschichte des Fotoateliers Frank reiht sich ein in das Schicksal jüdischer Familien, die nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten gemeinsam mit rechten Bündnispartnern gezwungen wurden, Deutschland zu verlassen. Über drei Generationen, seit 1872 betrieb die Familie Frank in Lilienthal ein Fotogeschäft. Zeitweilig auch in Worpswede und in der Stadt Bremen.
Franci Rabinek Epstein: Die Elektrikerin – Mein Überlebensweg als tschechische Jüdin 1939 bis 1945 Es sind die Erinnerungen der tschechischen Jüdin Franci Rabinek Epstein, die am 26. Februar 1920 in Prag geboren wurde. Es beginnt alles unpolitisch. Sie arbeitet in dem Haute-Couture-Salon ihrer Mutter, den sie im März 1938 übernimmt. Das beginnt sich zu ändern, als es Deutschland ermöglicht, durch das Münchner Abkommen die Annexion des tschechischen Sudetenland zu übernehmen.
Claudius Seidl: HELMUT DIETL – Der Mann im weißen Anzug – Die Biografie – Die Biografie von Claudius Seidl über Helmut Dietl ist zugleich ein Künstlerportrait, ein Münchener Stadtportrait und eine Zeitbeschreibung. Kurz vor seinem Tod wurde Helmut Dietl am 9. Mai 2014 von der Deutschen Filmakademie für sein Lebenswerk geehrt. Für seine preisgekrönten Filme verarbeitete er immer eigene Erfahrungen seines Lebens.
Beat Ringger: Pharma fürs Volk – Risiken und Nebenwirkungen der Pharmaindustrie – Beat Ringgers Buch „Pharma fürs Volk“ ist ein Kompendium zu allen Facetten der Pharmaindustrie. Als Sachbuch informiert es über Strukturen und Dynamiken der Pharmabranche, gibt Einblicke in die Geschichte der Pharmaindustrie, ihre Regulierung und zeichnet die aktuellen pharmazeutischen und technologischen Entwicklungen. Es schildert eine Arzneimittelkrise, die bedrohliche Ausmaße angenommen hat.
Franco Supino: Spurlos in Neapel – Roman – Der Autor Franco Supino ist der Sohn italienischer Eltern, wurde am 27. Juli 1965 in Solothurn geboren. Supino wuchs zweisprachig auf, studierte nach seinem Abitur an den Universitäten Zürich und Florenz Germanistik und Romanistik. Heute arbeitet er an der Pädagogischen Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz, die getragen wird von den Schweizer Kantonen Aargau, Basel-Stadt, Basel-Land und Solothurn als Dozent..
WOLFGANG HERLES: FELSEN IN DER BRANDUNG – BRAUNFELS – HILDEBRAND – Die Geschichte einer deutschen Künstlerfamilie – Facettenreich beschreibt Wolfgang Herles die Familie Braunfels-Hildebrand, die über fünf Generationen bedeutende Künstler hervorbrachte. Sie setzten mit ihrer Musik, Plastiken und Architektur Maßstäbe. Europäische Kunstgeschichte wird wieder lebendig. Es war eine schillernde Familie, mit bedeutende Bildhauer, Musiker, Komponisten, Philosophen und Architekten.
Diego Viga: DIE UNPOLITISCHEN – ROMAN – Der Arzt und Hormonforscher Paul Engel aus Wien, der sich als Autor Diego Viga nannte, ist wohl einer der großen österreichischen Erzähler. Nun liegt der Roman »DIE UNPOLITISCHEN« dank der Herausgeber Erich Hackl als Neuausgabe des Verlags vor. Er hat achtzehn Romane, drei Erzählbände und Theaterstücke, dazu ein paar Dutzende medizinische Fachartikel, naturwissenschaftliche Abhandlungen und philosophische Essays veröffentlicht.
SIMONE SCHÖNETT: SOBALD ICH »ICH« SAGE, IST MIR NICHT MEHR ZU TRAUEN – Erzählungen – In ihren Erzählungen blickt Simone Schönett in die Zwischenräume menschlicher Abgründe. Sie seziert festgefahrene Beziehungen, lässt dabei Kartenhäuser zusammenfallen, treibt ihre Figuren aus der Komfortzone. Auch hier wieder ein Bezug zum Jenischen, so mit der Schriftstellerin Jana, die über ihren wenig erfolgreichen politischen Aktivismus reflektiert.
AMANDA LEE KOE: DIE LETZTEN STRAHLEN EINES STERNS – Die Schauspielerin Anna May Wong am 3. Januar 1905 als Wong Lui-tsong in Los Angeles geboren, war die Erste, die sich in dem vom tiefen Rassismus in den 20er und 30er Jahren in Hollywood durchsetzt. 2015 stieß Amanda Lee Koe in New York auf das Eisenstaedt-Foto. Sie entwickelt über das Foto einen fast dokumentarischen Roman. Das Foto ist zweimal im Buch abgebildet.
IGNACIO GÓMEZ DE LIAÑO: HERRSCHER DES LICHTS – KARL III. ZWISCHEN ALTER UND NEUER WELT – Karl III, spanisch Carlos Sebastián de Borbón y Farnesio, wurde am 20. Januar 1716 in Madrid geboren. König von Spanien wurde er mit 43 Jahren und regierte 28 Jahre. Damit brachte er ungleich mehr Erfahrungen mit als alle seine Vorgänger. Er stieß nicht überall in Spanien auf Zustimmung, da seine Reformideen verbunden mit der Aufklärung den konservativen spanischen Staat herausforderten.
BJÖRN KUHLIGK: DER LANDVERMESSER – ROMAN – „Der Landvermesser“ vom Autor ist ein atmosphärischer Roman über Entfremdung und Identität, Entfernung und Nähe, eine brillante Beschreibung zweier Landschaften, hier und Kolumbien. Die Figur, um die es geht, heißt Müller. Der Vorname taucht in dem Roman an keiner Stelle auf. Müller ist von mittelgroßer Figur, war einmal athletisch, bekommt seit den letzten Monaten langsam einen Bauch.
Wolfgang Templin: REVOLUTIONÄR UND STAATSGRÜNDER – Józef Pilsudski – eine Biografie – Templin, am 25. November 1948 in Jena geboren, ist ein deutscher DDR-Bürger und Publizist. Nach seinem Abitur 1965 begann er zunächst eine Lehre als Buchdrucker, die er jedoch nicht beendete. Von 1966 bis 1968 erlernt Templin den Beruf des Bibliotheksfacharbeiters, besuchte bis 1970 in Berlin die Fachhochschule für Bibliothekswesen in Berlin/DDR.
Autoren: Pola Lehmann/Theres Matthieß/Sven Regel/Bernhard Weßels: DIE AMPEL-KOALITION – Wie wird aus unterschiedlichen Zielen ein gemeinsames Regierungsprogramm? – Nach der Bundestagswahl 2021 kam es in Deutschland zum ersten Mal seit den 1950er-Jahren zu einer Drei-Parteien-Koalition. Was bedeutet das für die politische Repräsentation der Wählerinnen und Wähler? Und wie wurden die Wahlversprechen in das Regierungsprogramm übersetzt?
PETER MICHALZIK: HORVÁTH – HOPPE – HITLER – 1926 BIS 1938 - DAS ZEITALTER DER MASSE – In seinem Buch »HORVÁTH, HOPPE. HITLER« stellt er die Frage: Was verband den Schriftsteller mit der Schauspielerin und Hitler? Der Autor stellt fest: Hoppe verzauberte, Horváth versucht es literarisch zu verarbeiten und Hitler verführte die Masse. Mit den drei Personen geht der Autor dem Phänomen jener Zeit nach, konnte beim Schreiben einen Bezug zur Coronazeit und den Querdenkern erkennen.
Cornelius Hartz: 7 X 7 WELTWUNDER – Berühmte Stimmen zu den bedeutendsten Bauwerken der Antike – Im Vorwort schreibt der Autor: Sieben Weltwunder sind nicht genug. Die Sieben ist eine magische Zahl. Sieben Wochentage, sieben Todsünden, siebter Himmel, Siebenschläfer, sieben Meere, sieben Geißlein und sieben Zwerge. Sieben Himmelskörper konnten die frühen Astronomen am Himmel ausmachen, sieben Arme hat die jüdische Menora… die Beispiele sind zahlreich.
Gottfried Paasche: Hammersteins Töchter – Eine Adelsfamilie zwischen Tradition und Widerstand – Der Autor hat in jahrelanger Arbeit die Familiengeschichte aus Archiven und mit Gesprächen zusammengetragen, erzählt facettenreich davon in seinem Buch „Hammersteins Töchter“. Im Vorwort schreibt Gottfried Paasche: »Der Historiker Stephan Malinowski schrieb in seiner im Jahr 2004 erschienenen Studie „Vom König zum Führer“. Deutscher Adel und Nationalsozialismus.«
MICHAEL KRÜGER – Über Gemälde von GIOVANNI SEGANTINI – Über den Maler Giovanni Segantini und seinen Gemälden schreibt Michael Krüger: »Seit ziemlich genau fünfzig Jahren liebe ich das malerische Werk von Giovanni Segantini. In meiner Jugend hatte sein Bild „Rückkehr in die Heimat“ von 1895 im Museum Dahlem mich auf eine seltsame Weise angezogen, so dass ich jahrelang behauptete, der Maler müsse (psychisch oder seelisch) etwa so gewickelt sein wie ich.
Gerhard Henschel: Schauerroman – Auch in seinem neuen Roman spielt Zeitgeschichte eine entscheidende Rolle. Henschel schreibt: Andreas Schäffler lud mich zu einer Lesung des stalinistischen Dickschädels Karl-Eduard von Schnitzler (der Recht behielt mit seiner Behauptung, bei Vereinigung von BRD mit der DDR, dass die DDR den Kürzeren zog) ein, den die Edition Nautilus unter Vertrag genommen hatte.
Adelheid Schmidt-Thomé: ICH WAR DIE ERSTE – Bayerische Pionierinnen im Portrait – Adelheid Schmidt-Thomé schreibt im Vorwort: Auf dem Titelbild dieses Buches ist eine Leichtathletin in Startposition zu sehen, vermutlich aufgenommen, kurz bevor ihr eine Leistung gelungen ist, die in ein »Buch der Rekorde« gehört hätte. Es ist die Münchnerin Maria Kießling: 1920 gewann sie bei den Deutschen Leichtathletikmeisterschaften alle Wettbewerbe, die für Frauen ausgeschrieben waren.
Michael Batz: Das Haus des Paul Levy – Rothenbaumchaussee No. 26 – Das Haus in der Hamburger Rothenbaumchaussee 26, einmal nahe dem jüdischen Quartier der Stadt, heute unweit des Universitätsviertels, hat eine bewegende Geschichte, die durch eine zwölfjährige Nationalsozialistische Herrschaft unterbrochen wird. Der Autor Michael Batz nennt das fünfstöckige Gebäude in seinem Vorwort eine: „als steingewordene Metapher für das »Zwölfjährige Reich«“.
ANTONIO BRAS: KOCHEN WIE IN PORTUGAL – Antonio Bras große Leidenschaft ist die Musik und das Kochen. Auf seinen Reisen durch Portugal – Von Valença do Minho im Norden, über Porto, Lissabon bis an den Algarve, Faro, hat der Autor Rezepte im Land zusammengetragen. Über Jahrhunderte hinterließen viele Kulturen, auch die portugiesischen Kolonien von China bis Afrika, nicht zu vergessen Brasilien, ihre Spuren. Nicht zu vergessen ist der Einfluss von Spanien
Lena Brüning: DIE GALERIE SCHMELA – Amerikanisch-deutscher Kunsttransfer und die Entwicklung des internationalen Kunstmarktes in den 1960er Jahren – Der Name der Galerie ist verbunden mit Düsseldorf, steht für den Aufbruch der Kunst hierzulande in den 1950er Jahren des letzten Jahrhunderts. Der Name ist ebenso verbunden mit dem Joseph Beuys und steht für den US-Kunsttransfer in die Bundesrepublik und Europa.
Sergii Rudenko: SELENSKYJ – Eine politische Biografie – In seinem Buch beschreibt Sergii Rudenko ausführlich und facettenreich, wer Wolodymyr Selenskyj ist. Im Vorwort des Buches, der Umschlag ist im Militärgrün der ukrainischen Armee, heißt es: Zu den Klängen des Titelsongs »Ich liebe mein Land ...« aus dem Soundtrack von Diener des Volkes traten am 21. April 2019 um acht Uhr abends Wolodymyr Selenskyj und sein Team vor die Presse.
Gerhard Steidl: Büchermachen mit Günter Grass – Werkkatalog 1986 – 2022 – Im Jahr 1968 gründete Gerhard Steidl in Göttingen seinen eigenen Verlag, arbeitet seitdem als Drucker und Gestalter und veröffentlicht weltweit das größte Buchprogramm zeitgenössischer Fotografie mit einem ambitionierten Literaturprogramm. Dreißig Jahre lang hat Gerhard Steidl für Günter Grass Bücher gemacht. Vom Buchlayout, die Schrift, Seitengestaltung, Papier bis zum Andruck.
Michael Uhl: Betty Rosenfeld – Zwischen Davidstern und roter Fahne – Biografie Betty Rosenfeld wird am 23. März 1907 als zweite Tochter der Familie Rosenfeld in Stuttgart geboren. Hierzulande ist es nicht üblich, dass man einer in Auschwitz ermordeten Jüdin, Krankenschwester und Kommunistin eine Biografie widmet. Der Historiker setzt mit seiner Biografie zwischen Davidstern und roter Fahne dem Leben Betty Rosenfeld wie ihrer Familie ein würdiges und bleibendes Denkmal.
Neo Rauch: Der Bestand – Druckgrafik seit 1988 – Katalog – Seit 10 Jahren besteht die Grafikstiftung Neo Rauch in der Stadt Aschersleben. Sie wurde gemeinsam gegründet von Neo Rauch, Harry Lybke und Kerstin Wahala von der Galerie EIGEN + ART Leipzig und Berlin, ist eine Schenkung des Künstlers an seine Geburtsstadt Aschersleben. Von seinen grafischen Arbeiten überlässt Rauch Aschersleben ein Exemplar jeder Auflage.
Herman Seidl: WARTEN AUF GODEAU – 30 Jahre am Straßenrand der TOUR DE FRANCE Der Fotojournalist Herman Seidl hat dreißig Jahre die Tour de France aus einer völlig neuen Perspektive vom Straßenrand aus aufgenommen. Noch immer ist die Tour de France eines der weltweiten Sportereignisse. Seidls Fotos zeigen, dass vom Flachland bis in die Höhen der französischen Gebirge wie jeden Juli Millionen von begeisterten Fans dieses Sportereignis entlang der Rennstrecke verfolgen.
SAGA – 100 Jahre Wohnen in Hamburg – Aus Anlass ihrer 100-jährigen Firmengeschichte hat das größte Wohnungsunternehmen der Bundesrepublik Deutschland »SAGA« ihre Geschichte aufgearbeitet. Am 29. Dezember 1922 wurde im damaligen selbständigen preußischen Altona die »Gemeinnützige Siedlungs-Aktiengesellschaft Altona« - kurz SAGA - gegründet. Am 25. Januar 1923 wurde die Gesellschaft ins Handelsregister von Altona eingetragen.
THOMAS KAUFMANN: DIE DRUCKMACHER – Wie die Generation Luther die erste Medienrevolution entfesselte Mit Johannes Gutenbergs Erfindung begann die erste Medienrevolution. Autor Thomas Kaufmann schreibt: »Im Kern bestand Gutenbergs Idee darin, Texte von ihren kleinsten Bestandteilen – den sechsundzwanzig Buchstaben des lateinischen Alphabets – her zu verstehen und daraus ihre serielle Reproduktion zu entwickeln.« Das war seine geniale Idee.
Franziska Leuthäußer: Franz Dahlem – Am liebsten würde ich Marilyn Monroe sein – Eine autobiografische Erzählung Die autobiografische Erzählung über und mit durch Franz Dahlem begann am 24. September 2016 im Hotel Pfaubräu in Trostberg im oberbayerischen Landkreis Traunstein mit einem Tonbandgerät. Der selbsternannte Kunstexperte Franz Dahlem ist sehr mitteilsam, es entstand eine lesenswerte und außergewöhnliche Biografie über Franz Dahlem.
ARTUR BECKER: LINKS – ENDE UND ANFANG EINER UTOPIE In seinem Essay »LINKS« hinterfragt Artur Becker den Begriff. Im Vorwort stellt er fest: »Ein Buch mit dem so einfach anmutenden Titel Links zu schreiben, hat selbst nicht wenig von einem utopischen Vorhaben. Der Begriff ›links‹ gehört schließlich nicht nur zu den am stärksten umkämpften, sondern vor allem zu den unschärfsten Begriffen unserer Gegenwart.
KSENIYA MELNIK: SCHNEE IM MAI – ERZÄHLUNGEN Es sind neun Erzählungen von „Liebe auf Italienisch oder Schlange stehen für Bananen“ bis „Unser Nachbar von oben“ in denen die Autorin vom Leben in der Sowjetunion erzählt. Da ist Tanja, die sich 1975 in Moskau zwischen einer Romanze und ihren Familienpflichten entscheiden muss. Wegen Schlange stehen nach Bananen versäumt sie ihr Rendezvous, bringt dafür ihrer Familie etwas Exotisches mit.
EBERHARD SEIDEL: DÖNER – Eine türkisch-deutsche Kulturgeschichte Eine Chronologie rechtsradikaler Gewalt auf die türkische Gastronomie im Osten verzeichnet die Kulturgeschichte des Döners. Auch das Attentat 2019 auf die Synagoge in Halle. Der rechtsextreme Attentäter scheiterte mit seinem Vorhaben, fand sein Opfer in einem Dönerimbiss. Mit „Döner-Morde“ wurden von der Polizei und den Medien neun rassistische Morde an Türken von Rostock bis München bezeichnet.
Daniel Siemens: Hinter der Weltbühne – Hermann Budzislawski und das 20. Jahrhundert – Das Buch erzählt die Lebenswege und die vielfältigen Netzwerke des ungewöhnlichen Journalisten und Publizisten Hermann Budzislawski. Mit seiner Geschichte ist zugleich auch die Geschichte der deutschen Wochenzeitschrift für Politik, Kunst und Wirtschaft »Die Weltbühne« verbunden. Das politische Magazin erschien am 7. September 1905 als „Die Schaubühne“ als reine Theaterzeitschrift.
ULRIKE GUÉROT: WER SCHWEIGT, STMMT ZU – ÜBER DEN ZUSTAND UNSERER ZEIT UND ARÜBER, WIE WIR LEBEN WOLLEN – In ihrem Buch schreibt die Autorin: »Corona bin ich vielfach begegnet. Mein Sohn und seine Freundin hatten es, ebenso viele Freunde und Bekannte. Insgesamt kenne ich rund 50 Personen, die Corona hatten. Zwei weitere Freundinnen hatten zehn Tage eine sehr schlimme Zeit mit Atemnot und beträchtlichem Gewichtsverlust.
Artur Solomonov: Wie wir Josef Stalin beerdigten – Ein Theaterstück über die Kunst, sich zu verbiegen und über Unsterblichkeit – Ob das Theaterstück über Josef Stalin von Artur Solomonov jemals in Russland aufgeführt wird, darf bezweifelt werden. Auch in diesem Stück vereinigt der Autor Sozialkritik und eine genaue Analyse der russischen Gesellschaft. Das Stück spielt in der Gegenwart. In einem Theater in Moskau wird ein neues Stück über Stalin geprobt.
IWAN BUNIN: NACHTS AUF DEM MEER – ERZÄHHLUNGEN 1920–1924 – Der russische Schriftsteller Iwan Alexejewitsch Bunin wurde am 22. Oktober 1870 in Woronesch geboren, verstarb am 8. November 1953 in Paris im Exil. Als Lyriker und Übersetzer führte er die russische Literatur des 19. Jahrhunderts fort. Bereits erscheinen seine Gedichte in der Petersburger Zeitung „Rodina“. Zwei Jahre später ist er in Charkow unteranderem als Bibliothekar Redakteur der Zeitschrift „Orlowski Westnik“.