Mario Vargas Llosa: Der Ruf der Horde - Eine intellektuelle Autobiografie Seine Prosa ab 1959 sind mehr als 23 Arbeiten. Die jüngste Arbeit «Der Ruf der Horde» nennt Mario Vargas Llosa eine intellektuelle Autobiografie. Hier beschreibt der Autor seine geistige Entwicklung bis heute. Es geht auch um seine Distanz zum Kommunismus, seine Reise vor Jahren durch die Sowjetunion, die zu seinem Ende mit links wird.
Museum für bilden Künste Leipzig: Point of No Return – Wende und Umbruch in der ostdeutschen Kunst – Die Novembergruppe war eine Künstlervereinigung, die sich am 3. Dezember 1918 in Berlin mit 170 Mitgliedern gründete. Den Namen gab der Gruppe die Novemberrevolution, die Monarchie für immer beendete. Mit dem simplen Untertitel «Wende und Umbruch in der ostdeutschen Kunst» wird der Name des Staates DDR, in dem die bildende Kunst einmal entstand, immer wieder ausgeblendet.
Hans Kratzer und Sebastian Beck: Zeitlang – Erkundungen im unbekannten Bayern – An einer anderen Stelle zum Begriff «Zeitlang» ist es Hans Wimmer, der zitiert wird: «Der Bildhauer Hans Wimmer wurde als Dorfbub häufig zum Sauhüten delegiert. Die dabei erlebte Langweile hat er in seinen Erinnerungen bildhaft dargestellt: „Auf dem Rückend liegend, die Füße übereinandergeschlagen, einen Strohhalm in dem Mund, so ergaben wir uns der Faulenzerei.»
DAS ROTE WIEN 1919-1934 – IDEEN – DEBATTEN – PRAXIS – Im MUSA – Museum auf Abruf – unweit des Wiener Rathauses wird bis zum 19. Januar 2020 die Ausstellung «DAS ROTE WIEN» bei freiem Eintritt gezeigt. Vom frühen Gärtnerglück der Siedlungsbewegung bis hin zu proletarischen Wohnpalästen, von Karl-Marx-Hof und dem Karl-Seitz-Hof, spannt sich ein mächtiger Bogen von sozialdemokratischer Geschichte in Wien in der Ausstellung.
Marion von Osten u. Grant Watson (Hg.) - bauhaus imaginista - Die globale Rezeption bis heute – Das Staatliche Bauhaus, heute nur Bauhaus genannt, wurde 1919 von Walter Gropius in Weimar als Kunstschule gegründet. Nach Art und Konzeption war es etwas völlig Neues. Das Bauhaus stellte eine Zusammenführung von Kunst und Handwerkwerk dar. Es war die einflussreichste Bildungsstätte im Bereich Architektur, der Kunst und des Designs im 20. Jahrhundert. Es bestand von 1919 bis 1933.
John Banville: Sparziergänge durch Dublin – John Banvilles «Sparziergänge durch Dublin» ist eine Ode an die Hauptstadt der Republik Irland, ist auch der besondere Ort der Sehnsucht seiner Kindheit. Als Kind durfte er an seinem Geburtstag die exzentrische Lieblingstante in Dublin besuchen. Die Stadt wurde für ihn der Ort der Verheißungen. Nachdem er nach Dublin gezogen war, sah er die Stadt mit realistischen Augen, doch ihm blieb weiter die Faszination, die sie auf Heranwachsender ausübte.
Krimireihe bei Hoffman und Campe – Georges Joseph Christian Simenon, am 12. Februar 1903 in Liége/Belgien geboren, gestorben am 4. September 1989 in Lausanne/Schweiz hat 75 Kriminalromane um die Figur des Kommissars Maigret geschrieben. Simenon verfasste über 100 Romane, 150 Erzählungen, etwa 200 Groschenromane und mehr als 1000 Kurzgeschichten, die er unter verschiedenen Pseudonymen veröffentlichte.
Christoph Hein / Elmar Faber: Ich habe einen Anschlag auf Sie vor. - Der Briefwechsel – Der Verleger Elmar Faber starb am 3. Dezember 2017 in seinem Haus in Leipzig. Nach Sichtung seines Nachlasses ist die Korrespondenz mit Christoph Hein der dauerhafteste Schriftwechsel mit einem Autor. Im Frühjahr 1983 übernahm Elmar Faber als Verleger den Aufbau-Verlag in Berlin auch Hein, der einer der Autoren war. So beginnt ihre beruflich wie persönliche Korrespondenz.
Vom 18. April bis 19. August 2018 zeigte das «Museum der bildenden Künste Leipzig» die Ausstellung:
ARNO RINK – ICH MALE!
Aus diesem Anlass veröffentliche das Museum unter dem Namen der Ausstellung eine Publikation, die der Verlag Hirmer, München, veröffentlichte. Auf 233 Seiten wird mit Bild und Text das Werk von Arno Rink eindrucksvoll und fassettenreich vorgestellt.
Anne Applebaum: ROTER HUNGER – Stalins Krieg gegen die Ukraine – Auch bei diesem Buch stützt sich Anne Applebaum bei ihrer politischen Analyse auf historische Betrachtungen. In ihrem Buch «Roter Hunger» geht es um die Revolution von 1917, der früheren Jahre der sozialistischen Ukraine, auch als Teilstaat der Sowjetunion. Außer Acht lässt die Autorin die deutsch/österreichische Intervention, auch die Auseinandersetzungen mit Polen.
Jewgeni Wodolaskin: LUFTGÄNGER – Roman – In der Form eines Ich-Erzählers wählt der Autor für seinen Roman die Tagebucheinträge in einem Notizbuch. Darüber erzählt Jewgeni Wodolaskin neunzig Jahre russischer, sowjetischer, jetzt wieder russischer Geschichte. Das Buch setzt voraus, das der Leser ein wenig von der Geschichte Russlands kennt. Der Autor Jewgeni Wodolaskin zählt seit einigen Jahren zu den bedeutendsten jüngeren Autoren des Landes.
Wolfgang Engler/Jana Hensel: WER WIR SIND – Die Erfahrung, ostdeutsch zu sein – Mit dem Mauerfall am 9. November 1999 begann für die DDR-Bürger nicht die große Freiheit. Am 9. November verlas am Abend Günther Schabowski, verantwortlicher Sekretär fürs Informationswesen, im Internationalen Pressezentrum DDR eine die Welt bewegende Nachricht. O-Ton Schabowski: Privatreisen ins Ausland können beantragt werden. Die Genehmigungen werden kurzfristig erteilt.
Keith Lowe: FURCHT UND BEFREIUNG – Wie der Zweite Weltkrieg die Menschheit bis heute prägt – Im Vorwort schreibt Keith Lowe: Georgina wurde im Jahr 1927 in Wien geboren, zu einer Zeit, als die Stadt ihren Status als Mittelpunkt eines Großreichs verloren hatte und auf der Suche nach einer neuen Identität war. Als Hitler an der Spitze seiner Truppen im Jahr 1938 in Wien einzog, jubelten die Menschen in den Straßen der Hauptstadt des verschwundenen Habsburgerreichs.
Heike B. Görtemaker: Hitlers Hofstaat – Der innere Kreis im Dritten Reich und danach – In ihrem «Hitlers Hofstaat» blättert die Autorin die Geschichte der Nazi-Claqueure von Anfang, über die Machtübernahme, Zweiter Weltkrieg, der Konfrontation mit den Siegern – Sowjetunion, England, Frankreich und Vereinigten Staaten – bis zur Bundesrepublik von heute. Lesenswerte deutsche Geschichte auch vor dem Hintergrund der Partei «Alternative für Deutschland».
Andreas Lechner: HEIMATGOLD – Roman – In seinem Roman erlebt der Leser auf authentische Weise die vergessene Geschichte seines Großvaters, des Olympiasiegers von 1928 im Gewichtheben. Damit entwirft Lechner auch ein Bild über München und Oberbayern von 1900 bis in die 50er Jahre. Ein liebevoller Heimatroman. Während im Inntal die Industrialisierung einzieht, stemmt Straßberger mit Freunden Mehlsäcke. Lechners Großvater hat nur ein Ziel – er will stärkster Mann der Welt werden.
Cornelia Klauß / Ralf Schenk: Sie - Regisseurinnen der DEFA und ihre Filme – Die Filmwissenschaftlerin und Dramaturgin Cornelia Klauß und der Filmwissenschaftler und Publizist Ralf Schenk hatten die Idee, eine Liste aller DEFA-Regisseurinnen zusammenzustellen. Die Autoren waren überrascht, wie viele Namen sie bei den Recherchen fanden. Daraus entwickelten sie als Herausgeber das Buch mit seinem schlichten Titel «Sie – Regisseurinnen der DEFA und ihre Filme».
Bartholomäus Grill: Wir HerrenmenschenUnser rassistisches Erbe: Eine Reise in die deutsche Kolonialgeschichte – Bartholomäus Grill legt mit seinem neuen Buch somit nicht nur eine packende historische Reportage vor, sondern zugleich auch ein Debattenbuch von höchster Aktualität. Es soll auch zum Verständnis dafür beitragen, warum heute so viele Afrikaner ihren Kontinent verlassen wollen. Zugleich stellt Grill die Frage nach Deutschlands Verantwortung.
Wolfgang Meyer-Hentrich: WAHNSINN KREUZFAHRT – Gefahr für Natur und Mensch Erst seit Mai 2019 werden am Elbstrom im Hamburger Hafen die Abgase von den Kreuzfahrt- und Containerschiffen gemessen. Die Abgaswerte sind der Gesundheit nicht förderlich. Wolfgang Meyer-Hentrich hat eine kritische Bestandsaufnahme zum Thema Kreuzfahrten geschrieben. Der Irrsinn wird weitergehen. China plant Kreuzfahrtschiffe für zehntausend - in Ziffern 10.000 - Passagiere.
Cristian Koller / Matthias Marschik (Hg.): Die ungarische Räterepublik 1919 – Innenansichten – Außenperspektiven – Folgewirkungen – In der Einleitung schreiben die Herausgeber Chr. Koller/ Matthias Marschik:«Ende März 1919 erklärte Otto Bauer in der Wiener Arbeiter-Zeitung die am Tag zuvor ausgerufene ungarische Räterepublik zu einem defensiven Akt, geprägt von Hoffnungslosigkeit: »So kommt in Ungarn die Diktatur des Proletariats als die Diktatur der Verzweiflung.« auseinander.
Werner Abel: „Mit Salud und Händedruck!“ – Militärzensur der Internationalen Brigaden in Spanien Mit dem Band legt Werner Abel Dokumente zur Militärzensur der Internationalen Brigaden im Spanischen Bürgerkrieg von 1936 bis 1939 vor, der mit Härte des Klassenkampfes in Spanien geführt wurde. Es war ein Argraland, Industrie nur im Baskenland und Katalonien, Bilbao und Barcelona vorhanden.
WERNER PLUMPE: DAS KALTE HERZKAPITALISMUS: DIE GESCHICHTE EINER ANDAUERNDEN REVOLUTION – Werner Plumpes Geschichte des Kapitalismus ist keine Kritik, auch wenn er es besser wissen muss. Bis 1989 war der Autor Plumpe Mitglied der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP). Aber der Renegat hatte bis dahin alle politischen Erkenntnisse der Kommunisten verdrängt. So ist «Das kalte Herz» ist eine warme Empfehlung für den Kapitalismus.
Oskar Negt: ERFAHRUNGSSPURENEine Autobiografische Denkreise – Negt schreibt im Vorwort: «Dieser zweite Teil meiner autobiographischen Spurensuche trägt eine zentrale Botschaft für die Gegenwart und für die Zukunft: Wir dürfen nicht warten, bis das Gemeinwesen verrottet ist und die moralische Verkrüppelung ein gesellschaftliches Betriebsklima geschaffen hat, das die Mühe um Anstand und politische Urteilskraft immer beschwerlicher und vielfach aussichtlos werden lässt.
RICHARD WRIGHT: SOHN DIESES LANDES – Der Roman von Richard Wright «Sohn dieses Landes», 1940 veröffentlicht, steht in der Tradition der US-amerikanischen sozialkritischen Romane der1920er und 1930er Jahre und ist ein hervorragendes Beispiel der Arbeit eines afro-amerikanischen Schriftstellers. Der Roman zeigt, wie ein Mensch durch eine Gesellschaft gehetzt wird, die von Hass und Vorurteilen geprägt ist. Die erste ungekürzte Ausgabe erschien erst 1993 in den Vereinigten Staaten.
Reinhold Mitterlehner: HALTUNG – Flagge zeigen in Leben und Politik – Für einen Obmann der ÖVP hat Mitterlehner laut Medien und Analysten ungewöhnlich liberale Ansichten. Kurz nach seinem Antritt startet er in der Partei einen breit angelegten Liberalisierungs- und Modernisierungsprozess, auch im Angesicht des Konkurrenzdrucks zur neuen österreichischen bürgerlich-liberalen Partei «Das Neue Österreich und Liberales Forum» (neos).
Günter Grass: Die Artur-Knoff-Geschichten – In der Schriftenreihe des Literarischen Colloquiums Berlin, LCB-Editionen, erschien 1968 ein schmaler Band eines jungen Autors mit Namen Artur Knoff. Der Band blieb seinerzeit ein Ladenhüter und der Schriftsteller Knoff fand wenig Beachtung, obwohl diese besonderen Erzählungen bereits vor surrealer Fabulierlust sprühten. Dem Klappentext war zu entnehmen: »Die Geschichten von Artur Knoff sind seine ersten Veröffentlichungen.«
Günter Grass: Du. Ja Du. Liebesgedichte – Ausgewählt von Katja Lange-MüllerIn ihrem Nachwort stellt die Schriftstellerin Katja Lange-Müller sich eine Frage: «Wie anfangen mit dem Nachwort zu diesen Gedichten, einer nicht allzu subjektiven Auswahl von Liebesgedichten? Und sind nicht die meisten Gedichte im weitesten Sinne Liebesgedichte, auch die meisten aus der Feder des großen Multitalents Günter Grass? - »aus der Feder« lese ich am Bildschirm meines Laptops - und belasse es dabei.
Ulrich Teusch: DER KRIEG VOR DEM KRIEG – Wie Propaganda über Leben und Tod entscheidet – Der Autor ist Professor für Politikwissenschaften und Publizist. In seiner neuen Veröffentlichung geht es um die Grenzen zwischen Krieg und Frieden und um kriegsvorbereitende Propaganda. Es sind Medien, die Kriege herbeireden und schreiben. Sie werden weiterhin wichtige Nachrichten unterdrücken, Informationen einseitig gewichten oder sich für handfeste Propaganda hergeben.
DANIEL SIEMENS: STURMABTEILUNG – Die Geschichte der SA – Der Autor Daniel Siemens, 1975 in Bielefeld geboren, deutscher Historiker, lehrt Europäische Geschichte an der Newcastle University im Nordosten Englands. Den Ruf nach Newcastle nahm Siemens nach seiner Habilitation 2017 an der Universität Bielefeld im Oktober des Jahres an. Nach seiner Arbeit «Horst Wessel: Tod und Verklärung eines Nationalsozialisten», 2009 veröffentlicht, legt er mit dem Titel «Sturmabteilung» nach.
Ian Kershaw: ACHTERBAHN - Europa 1950 bis heute – Aus dem Englischen von Klaus-Dieter Schmidt
Im Vorwort schreibt Kershaw: «Die Dinge können sich rasch ändern. Dies gilt auch für die Geschichtsschreibung. Eric Hobsbawm (Marxist) blickte in den frühen 1990er Jahren bedrückt auf die langfristigen Krisen, von denen Europa wahrscheinlich erschüttert werden würde. Die meisten Analytiker sahen die jüngste Geschichte Europas jedoch positiver.
Frank Biess: REPUBLIK DER ANGST – EINE ANDERE GESCHICHTE DER BUNDESREPUBLIK – Der autobiographische Ursprung dieses Buches liegt im Versuch, diese Gefühlslage eines 17-Jährigen im späten Kalten Krieg zu verstehen. Warum nahm Angst in der politischen Sozialisation junger Leute in den 1980er Jahren solch einen Stellenwert ein? Diese eher autobiographische Frage überschnitt sich mit einem wissenschaftlichen Interesse an der neu aufkommenden Geschichte der Emotionen
Ernst Piper: Rosa Luxemburg – Ein Leben – Mit dieser Arbeit legt der Historiker Piper eine Biografie über die Vorkämpferin der europäischen Arbeiterbewegung vor. Die erste Lebensbeschreibung über Herkunft, Familie, Privatleben mit einem intensiven Blick auf Rosa Luxemburgs politisches Wirken in ihrer Zeit. Eine Beschreibung ihres Lebensweges, zugleich eine Analyse ihres wissenschaftlichen Werkes und ihrer politischen Schriften, die der Autor seinen Leser liefert.
Gesine Bahr u. Halina Kirschner: Das ist das Bauhaus! – 50 Fragen – 50 Antworten – Auf die Frage: «Inwiefern hat das Bauhaus es geschafft die Gesellschaft zu verändern?» antwortet Gesine Bahr: «Schwer zu sagen. Zuerst einmal muss dafür die Frage beantwortet werden, ob Gestaltung überhaupt Gesellschaft verändern kann? Und Gesellschaft sich nicht sowieso immer von alleine verändert - Gestaltung hin oder her?
Jan-Christoph Hauschild: DAS PHANTOM – Die FÜNF LEBEN DES B. TRAVEN – Kaum ein Schriftsteller hat die Literaturwissenschaft und die Boulevardpresse im vergangenen Jahrhundert so intensiv beschäftigt wie B. Traven. Zeit seines Lebens verweigerte der Bestsellerautor, er starb am 26. März 1969 in Mexiko-Stadt, Auskünfte über seine Herkunft. Travens Bücher wurden in 24 Sprachen übersetzt, erreichten eine geschätzte Gesamtauflage von 30 Millionen.
THOMAS KARLAUF: Stauffenberg – Porträt eines Attentäters – Der nationalkonservative Widerstand gegen den Nationalsozialismus diente über Jahrzehnte als Beispiel für den bürgerlichen Widerstand als der von Kommunisten und Sozialdemokraten. Nun räumt T. Karlauf mit der Heroisierung des Hitler Attentäters Stauffenberg auf. Der Autor schreibt: «Stauffenberg war froh, als mit der Machtübernahme Hitlers das Ende der Republik gekommen war.»
Yves Buchheim: Buchheim – Künstler, Sammler, Despot: Das Leben meines Vaters - Unter der Mitarbeit von Franz Kotteder – Bekannt wurde Buchheim auch durch seine bedeutende Sammlung von Werken des deutschen Expressionismus, hier vor allem von der Künstlergruppe «Die Brücke». Seine Sammlung bot er dem Lehmbruck-Museum in Duisburg an. Das Vorhaben scheiterte an Meinungsverschiedenheiten 1980 mit der Stadt Duisburg
David Armitage: BÜRGERKRIEG – Vom Wesen innerstaatlicher Konflikte - Der Historiker David Armitage schreibt über Bürgerkriege, hat dabei stets die Gegenwart im Blick, so auch in der Einleitung: «Meiner Geschichte der Diskussionen über Bürgerkriege der letzten 2000 Jahre ist absichtlich eher symptomatisch als systematisch gestaltet. Sie soll keine vollständige historische Darstellung und noch nicht einmal eine vollständige Geistesgeschichte der Bürgerkriege aller Zeiten und Orte sein.
Svante Domizlaff / Michael Zapf: Elbchaussee – Menschen und Häuser an Hamburgs großer Straße - Ein opulenter Bild-Text-Band von 406 Seiten der Autoren Svante Domizlaff und Michael Zapf, über zwei Kilogramm schwer präsentieren sie den Leser. Der Band löst das 1937 veröffentlichte Standardwerk des Altonaer Chronisten Paul Theodor Hoffmann «Die Elbchaussee. Ihre Landsitze, Menschen und Schicksale.» ab.
Berlinische Galerie: Freiheit – Kunst der Novembergruppe 1918 – Die Novembergruppe war eine Künstlervereinigung, die sich am 3. Dezember 1918 in Berlin mit 170 Mitgliedern gründete. Den Namen gab der Gruppe die Novemberrevolution, die das Land veränderte, die Monarchie für immer beendete. Die Mitglieder bezeichneten sich als «radikal» und «revolutionär». Zahlreich kamen die Mitglieder aus dem Redaktionsumfeld von Waldens Zeitschrift «Sturm», die sich der Novembergruppe anschlossen.
Sighard Gille ruhelos: Werkverzeichnis – Aus Anlass seiner Ausstellung im «Museum der bildenden Künste in Leipzig» erschient gemeinsam mit dem Verlag E. A. Seemann ein prächtiger Kunstband über die Ausstellung. Im Vorwort schreibt der Direktor des Museums «Gille war in den 1980er Jahren schon ein gestandener Maler im östlichen Teil Deutschlands - und sein Werk ist alles andere als zeitgeistig bei dem steten Bekenntnis, Bilder seiner Zeit zu formulieren.»
HODLER - PARALLELISMUS – Im Vorwort des Katalogs heißt es: «Das Kunstmuseum Bern und die Musees d'art et d'histoire Genf - gelegen in den Städten, die Anfang und Ende dieses Künstlerlebens markieren - haben aus diesem Anlass beschlossen, ihre Sammlungen zusammenzuführen und mit gemeinsamen Kräften eine Ausstellung zu realisieren. Unterstützung erhielten wir dabei von schweizerischen und internationalen Institutionen.
Florian Reichenberger: Der gedachte Krieg - Vom Wandel der Kriegsbilder der Bundeswehr Der Band «Der gedachte Krieg» ist keine Apokalypse eines Krieges, auch keine Friedensliteratur; es ist ein Band zur Weiterbildung des Offizierskorps. Im Anhang vom Autor Quellen- und Literaturangaben, darunter drei Filme: «Das letzte Testament», «The Atomic Café» und «The Day After». Aber Fehlanzeige für den Manöverfilm «Großer Rösselsprung» aus dem Jahr 1969.