Toni Keppeler: Schwarzer Widerstand – Sklaverei und Rassismus in Lateinamerika und der Karibik – Das Buch kommt zur rechten Zeit, es erzählt den SCHWARZER WIDERSTAND anschaulich mit vielen Fakten. Toni Keppelers historischer Recherche gilt vor allem dem Schmelztiegel Karibik und Lateinamerika, vor allem den Lebensumständen und Traditionen, der Religion und ihrem Widerstand. Heute weiß kaum einer, dass es in der Karibik mehr afrikastämmige Menschen gibt, als Indígene.
WILLEM BRULS: VENEDIG UND DIE OPER – Auf den Spuren von Vivaldi, Verdi und Wagner – Im Vorwort schreibt Willem Bruls: »„Architektur ist gefrorene Musik“, sagte Goethe, der Venedig in seiner Italienische Reise beschrieb. Wer durch die Stadt flaniert oder fährt, kann diesen Gedanken gut nachempfinden. Auch für Menschen, die sich nicht für Musik oder Oper interessieren, ist die Stadt eine Symphonie aus Farben und Formen.
Hagen Kunze: GESANG vom LEBEN – Biografie der Musikmetropole Leipzig – Gibt es irgendwo auf der Welt eine zweite Musikstadt, in der ein Kunstwerk in einem Konzerthaus derart Teil des öffentlichen Raumes geworden ist? Tag für Tag und Nacht für Nacht greift dieses größte Deckengemälde Europas unablässig nach außen, als würde es Leipzigs Anspruch als Musikstadt von Weltrang in ein Bild überführen.
Rudolf Bussman: Herbst in Nordkorea – Annäherung an ein verschlossenes Land Aus Nordkorea kommen kaum gesicherte Nachrichten zu uns. So ging Rudolf Bussmann im Herbst 2018 auf seine Reise nach Nordkorea - in die »Demokratische Volksrepublik Korea« DVK. Der Schriftsteller schreibt: »Warum nicht einfach hinreisen und einen Blick hinter die Schleier werfen? Diese Überlegung begleitete mich eine Weile. Hinreisen und sich ein eigenes Bild machen.«
Herausgegeben von Lu Seegers: 1968 – Gesellschaftliche Nachwirkungen auf dem Lande – Das Buch geht auf eine Tagung zurück, die die Schaumburger Landschaft unter dem Titel »1968: gesellschaftliche Nachwirkungen auf dem Lande«, das in Kooperation mit dem Historischen Seminar der Leibniz Universität Hannover und dem Förderverein Ehemalige Synagoge Stadthagen e.V. in dem Kulturzentrum »Alte Polizei« in Stadthagen veranstaltet hat.
Gregor Schöllgen / Gerhard Schröder: LETZTE CHANCE – Warum wir jetzt eine neue Weltordnung brauchen – Auf dem Einband heißt es: »Die Welt liegt im Koma. Paralysiert und apathisch verfolgen Europäer und Amerikaner die epidemische Zunahme von Krisen, Kriegen und Konflikten aller Art. Und der Westen, den es so gar nicht mehr gibt, sitzt in seinen überlebten Strukturen fest. Wir fragen, wie es dahin kommen konnte. – Und wir sagen, wie es weitergehen muss«.
JAMES COMEY: NICHTS ALS DIE WAHRHEIT – Der Ex-FBI-Direktor über die Unterwanderung des amerikanischen Justizsystems – Im Vorwort schreibt James Comey: »Seit seinen Anfängen hat Amerika Institutionen geschaffen und gepflegt, in denen es um die Wahrheitsfindung geht. Seit Jahrhunderten trägt Justitia auf allen Darstellungen eine Augenbinde. Sie strebt danach, die Wahrheit allein durch die Gewichtung der Fakten und ohne Ansehen der Person zu finden.
MICHAEL KRASKE: Tatworte – Denn AfD & Co. meinen, was sie sagen Eine Sammlung von AfD Tatworten, die von Alexander Gauland, Alice Weigel, Björn Höcke, Andreas Kalbitz und den Vorsitzenden Partei Jörg Meuthen und Tino Chrupalla, die von Michael Kraske auf 150 Seiten zusammengetragen wurden. Es ist nicht alles Parteimitglieder der Altennative für Deutschland, mit dabei ideologische Überzeugungstäter von Pegida, Querdenkern und Verschwörungstheoretikern.
Thomas Galli: Weggesperrt – Warum Gefängnisse niemanden nützen – Thomas Galli, 1973 geboren, ist ein Jurist und Autor. Er studierte Rechtswissenschaft, Psychologie und Kriminologie, war ab 2001 im Strafvollzug tätig in der Justizvollzuganstalt Straubing. Die Leitung der Strafvollzugsanstalt Zeithain übernahm er 2013, 2015 zusätzlich für 6 Monate die Justizvollzugsanstalt Torgau.
Seit Oktober 2016 tätig als Rechtanwalt in einer Kanzlei in Augsburg.
Wolfgang Haug: Theodor Plievier – Anarchist ohne Adjektive – Der Schriftsteller der Freiheit – Eine Biografie – Mit der Biografie von Harry Wilde »Theodor Pliever – Nullpunkt der Freiheit« gab es einen Vorgänger. Sein 1930 veröffentlichter Antikriegsroman »Des Kaisers Kulis« im Berliner Malik-Verlag wird Theodor Plievier als Schriftsteller landesweit bekannt. Noch vor Erscheinen des Romas veröffentlicht das Zentralorgan der KPD »Die Rote Fahne« einen Vorabdruck.
Fürstin Gloria von Thurn und Taxis: Ungeschminkt – Artikel und Publikationen – 1980-2020 – Im Vorwort schreibt Jan Fleischhauer: »Gloria von Thurn und Taxis ist einer der freiesten Menschen, die ich kenne. Mit „frei“ meine ich: innerlich frei. Also im Kopf – da, wo´s drauf ankommt. Freiheit ist ein großes Geschenk. Was gibt es Schöneres als einen Menschen, der einfach auf die Konventionen pfeift? Der sagt: „Jetzt erst recht“. Da wo es zu weit geht, fängt für Gloria der Spaß erst an.«
Blake Gopnik: Warhol – Ein Leben als Kunst – Die BiografieDer Kunstkritiker Blake Gopnik hat über den Mitbegründer der Popart Andy Warhol eine fundierte wie spannende Biografie. Sieben Jahre hat er zum Thema recherchiert, rund 250 Interviews geführt, tausende von Dokumenten gesichtet, darunter auch die Korrespondenz und Tagebücher von Andy Warhol. Ein Monumentalwerk auf über 1200 Seiten ist entstanden. Blake Gopnik blättert das Leben von Warhol auf fünfzig angeordneten Kapiteln.
Dieter Kosslick: IMMER AUF DEM TEPPICH BLEIBENVon magischen Momenten und der Zukunft des Kinos – Im Vorwort schreibt Dieter Kosslick: »Wer das Glück hatte, im Leben Filmfestivaldirektor zu sein, hatte einen der schönsten Jobs der Welt. Eine Welt, die öffentlich zu sein scheint, aber auch in weiten Teilen verschlossen ist. Dieses Buch blickt hinter Vorhang und plaudert zuweilen aus dem Nähkästchen, natürlich immer mit schwäbischer Diskretion.
Konstantin Arnold: LIBERTIN – Briefe aus Lissabon – Der Filmemacher Pascal Thieret schreibt über Konstantin Arnold, den er in Lissabon in der Bar in der Rua de O Seculo im Bairro Alto kennenlernt. Thierret: »…mir wurde klar, dass er nicht nur ein einzigartiger Künstler, sondern ein besonderer Mensch ist. Er schreibt, wie er lebt, und lebt, wie er schreibt, eilig der Wirklichkeit hinterher, philosophisch zurückgelehnt, liefert er sich aus, ganz und gar, dem Augenblick ergeben.«
PETER MERSEBURGER: AUFBRUCH INS UNGEWISSEErinnerungen eines politischen Zeitgenossen – Nun hat Peter Merseburger im Alter von über 90 Jahren seine Erinnerungen geschrieben, die im Frühjahr 2021 veröffentlicht sind. Eine spannende Lebensgeschichte, die er mitteilt. Über seinen Geburtsort Zeitz schreibt er: »Zeitz, im südlichen Zipfel Sachsen-Anhalt, einem der ärmsten Bundesländer, kämpft heute mit den Folgen der Deindustrialisierung nach der Wende.
IJEOMA OLUO: DAS LAND DER WEISSEN MÄNNER – EINE ABRECHNUNG MIT AMERIKAIjemoa Oluo jüngstes Buch ist ihre Abrechnung mit der Geschichte Amerikas auch mit der vermeintlichen Übermacht der Weißen. Im Klappentext heißt es: »Die Geschichte der USA ist eine Geschichte weißer Männer, die sich über andere hinwegsetzten - über Schwarze, Frauen und andere weiße Männer. Von den Cowboys, die sich mit dem Colt den Weg in den Westen freischossen.«
Sönke Neitzel: DEUTSCHE KRIEGER – Vom Kaiserreich zur Bonner Republik – eine Militärgeschichte – Der Autor Sönke Neitzel, 1968 in Hamburg geboren, ist ein deutscher Historiker mit dem Schwerpunkt Militärgeschichte. Von 2011/12 hatte er eine Professur für Modern History an der University of Glasgow, danach war er bis 2015 an der London School of Economics tätig. Am Historischen Institut der Universität Potsdam hat er heute den Lehrstuhl für Militärgeschichte/Kulturgeschichte der Gewalt.
THOMAS MEDICUS: HEINRICH UND GÖTZ GEORGE – ZWEI LEBEN – Im Klappentext heißt es: »Selten war ein Verhältnis vom Vater und Sohn so innig und so komplex - obwohl sich die Lebenszeiten beider kaum überschnitt: Heinrich George herrschte seit den 20er Jahren als Berliner Theaterkönig.« Er spielte unter Erwin Piscator und Bertolt Brecht. Auch in dem monumentalen Stummfilm »Metropolis« von Fritz Lang, der nach dem Roman »Metropolis« von Thea von Harbou gedreht wurde.
Katharina Rudolph: REBELL IM MASSANZUG – LEONHARD FRANK – Die Biographie – Leonhard Frank - am 4. September 1882 in Würzburg geboren, am 18. August 1961 in München gestorben - war einer der bedeutendsten sozialkritischen und pazifistischen Erzähler der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Sein Stil ist sparsam und sachlich, damit gelingt es ihm, die gesellschaftlichen wie psychischen Abhängigkeiten seiner Romanfiguren darzustellen.
FRITZ RATHIG: »Von Deutsch-Südwest nach Deutsch-Nordost« – Ein LebensberichtGeboren in Stavenhagen (Mecklenburg) hatte er eine Jugend unterm Hakenkreuz und musste an der Kriegsarmee der Nazis teilnehmen. Zurück kommt Fritz Rathig nach seiner Kriegsgefangenschaft in den USA in die zerstörte Heimat von Mecklenburg. Es ist die Hilfe wie das Verdienst der Kommunisten Erna und Hans Warnke, dass er im Osten Deutschlands seine neuen Aufgaben findet.
Hiram Kümper: Der Traum von Ehrbaren Kaufmann – Die Deutschen und die Hanse – Der Autor nimmt den Leser mit auf eine Reise durch mehrere Jahrhunderte, erzählt ausführlich von den ersten und letzten Hanseaten. Dabei heißt ehrbarer Kaufmann noch längst nicht ehrlicher Kaufman. Prof. Dr. Hiram Kümper ist Lehrstuhlinhaber an der Universität Mannheim für Spätmittelalter und Frühe Neuzeit.lehnte er Hitlers Nationalsozialismus ab.
Dominique Manotti: MARSEILLE.73 – Im Vorwort schreibt Else Laudan: Willkommen zu einem Abstecher in die Geschichte des Rassismus. Während an der Côte d'Azur die Sommersonne glitzert, das Werftgelände in La Ciotat vom Arbeitslärm widerhallt, der Duft von Couscous durch die Gassen von Marseille zieht und im alten Hafen versenkte Leichen auftauchen, liegt die militante Kolonialpolitik Frankreichs kaum mehr als ein Jahrzehnt zurück.
Marie-Louise Wolff: DIE ANBETUNG – ÜBER EINE SUPERIDEOLIOGIE NAMENS DIGITALISIERUNG – Das Digitale ist allgegenwärtig und wird in der Wirtschaft mit ganz besonderer Euphorie verbunden. Jedes Kleinstkind weiß heute, was ein Smartphone, und selbst meine achtzigjährige Mutter, was eine Skype-Konferenz ist. Meine Haltung zum Digitalen hat sich im vergangenen Jahrzehnt verändert, auch nach Besuchen im Silicon Valley, China und in Südkorea.
Peter Kamber: Fritz und Alfred Rotter – Ein Leben zwischen Theaterglanz und Tod im Exil – Wir schreiben Sommer 1932 in Berlin. Die Theaterdirektoren Fritz und Alfred Rotter folgen dem Gerichts- vollzieher durch ihre Villa in der Kunz-Buntschuh-Straße 16 - 18 in Berlin Grunewald. Es wird gepfändet. Die Brüder Rotter wissen, dass sie nur noch durch große Erfolge ihre Theaterimperium retten können. Der Gerichtsvollzieher findet Werte für 31 290 Reichsmark in der Grunewald-Villa.
mare TEL AVIV – Jan Windszus – Herausgegeben von Nikolaus Gelpke mit einem Essay Marko Martin – Die 120 großformatigen Farbfotos von Jan Windszus im Band veröffentlicht, locken beim Betrachten zum Besuch von Tel Aviv, das aber erst wenn hier wie dort es mit der Corona Pandemie vorbei ist. Bereits nach einer Flugzeit von 245 Minuten aus Hamburg oder Frankfurt/Main kommend, landet der AIRBUS 320 NEO auf dem Airport von Tel Aviv Ben Gurion. Der Besuch von Tel Aviv kann beginnen.
Victor Klemperer: LICHT UND SCHATTEN – KINOTAGEBUCH 1929 - 1945 – Der Filmjournalist Knut Elstermann schreibt in seiner Einführung „Klemperer im Kino“: »Klemperers Urteil ist unbestechlich, er fordert auch von den Unterhaltungsfilmen beste Qualität und lässt den Schauspielern nichts durchgehen, keine Ungenauigkeit, keine Schludrigkeit. Die Präzision seiner Beobachtungen und Schilderungen ist für einen professionellen Filmjournalisten neiderregend.«
Timothy Snyder: DIE AMERIKANISCHE KRANKHEIT – Vier Lektionen der Freiheit aus einem US-Hospital – Wie der Autor »Die amerikanische Krankheit« erlebte beschreibt Timothy Snyder im Klappentext des Bandes. Am 29. Dezember 2019 wurde der Historiker Snyder ernsthaft krank. Er konnte nicht mehr stehen, kaum noch klar denken und wartete stundenlang in der Notaufnahme, bevor er untersucht und eilig in den Operationssaal gebracht wurde.
NINA GLADITZ: LENI RIEFENSTAHL – Karriere einer Täterin – Mit ihrem Buch »Leni Riefenstahl – Karriere einer Täterin« legt Nina Gladitz noch einmal nach, zeigt dass die Regisseurin Riefenstahl eine überzeugte Parteigängerin Adolf Hitlers war. Über die im Jahre 2003 im Alter von 101 Jahre verstorbene Filmregisseurin und Fotografin gibt es Dinge aus ihrem Leben von 1933 bis 1945, die heute anders gewertet werden müssen.
Dr. med. Umes Arunagirinathan: DER VERLORENE PATIENT – Wie uns das Geschäft mit der Gesundheit krank macht Der Autor schreibt: »Krankenhäuser und Praxen haben sich in den letzten Jahren mehr und mehr zu Wirtschaftsunternehmen entwickelt - zum Nachteil der Patienten und des Personals. Das System ist strikt auf Gewinn ausgerichtet, gleichzeitig ist eine enorme Verschwendung an menschlichen und materiellen Ressourcen zu beobachten.«
Manfred Grieger, Rainer Karlsch und Ingo Köhler: EXPANSION UM JEDEN PREIS – STUDIEN ZUR WINTERHALLS AG ZWISCHEN KRISE UND KRIEG 1929 - 1945 ‒ In der Einleitung schreiben die Autoren: »Zu Beginn des Jahres 2019 beauftragte die Wintershall Holding GmbH ein Expertenteam der Gesellschaft für Unternehmensgeschichte e.V. damit, die Geschichte ihres Unternehmens im Nationalsozialismus professionell zu analysieren und analysieren zu lassen.
Eva Weissweiler: DAS ECHO DEINER FRAGE – Dora und Walter Benjamin - Biographie einer Beziehung – Eva Weissweiler hat eine eindrucksvolle Biographie zweier Menschen geschrieben, die sich liebten, auch brauchten, die ohne einander nicht leben konnten, sich aber trotzdem trennten. Es ist eine mitreisende Biographie, wo nicht Walter, sondern Dora im Mittelpunkt steht. Die Ehe von Dora und Walter Benjamin ist von zahlreichen Affären und Trennungen geprägt.
Helmut Brandstätter: LETZTER WECKRUF FÜR EUROPA – Im Vorwort schreibt Brandstätter: »Sommer 2020. Ein Virus bestimmt das Leben überall auf der Erde, es bedroht unsere Art des freien und grenzenlosen Lebens und beschleunigt die globale Machtverschiebung in Richtung China. In Europa wird darüber gestritten, ob und wie wir gemeinsam aus der größten Wirtschaftskrise seit den verhängnisvollen 1930er Jahren kommen.
Eckart Kröplin: Operntheater in der DDR – Zwischen neuer Ästhetik und politische Dogmen – Der Autor stellt fest, in der DDR gab es etwa fünfzig Theater, die Opernaufführungen zeigten. Das zur heutigen Theaterstruktur eine große Zahl. Dabei ragten die großen Häuser in Berlin, Dresden und Leipzig hervor. Aber auch Qualität boten die Theater in der Provinz von Schwerin über Meinigen bis Zwickau. Diese Theatergeschichte ist ein unverzichtbarer Teil der Kulturgeschichte Deutschlands.
Volker Weidermann: Brennendes Licht – Anna Seghers in Mexiko – Mit dem Titel »Brennendes Licht« hat Volker Weidermann das bewegende Kapitel des Exils von Anna Seghers in Mexiko beschrieben. Der Band ist auch eine Studie über den Kampf gegen den Faschismus, nicht nur in ihrer Heimat, auch in Europa, das von Hitlers Armeen überrollt wurde. Der Band ist weit mehr als eine Biografie der Jahre von Anna Seghers aus ihrem Exiljahren in Mexiko.
Detlef Pollack: DAS UNZUFRIEDENE VOLK – Protest und Ressentiment in Ostdeutschland - von der friedlichen Revolution bis heute – Hier soll die Auffassung vertreten werden, dass es sich bei den Umbruchsereignissen von 1989/90 in der DDR tatsächlich um eine Revolution gehandelt hat. Die friedliche Revolution in der DDR hat die Verhältnisse auf den Kopf gestellt, ein altes Staatswesen aufgelöst und in ihrem Ergebnis eine vollkommen neue politische Ordnung hervorgebracht.
Paul Erker: ZULIEFERER FÜR HITLERS KRIEG – DER CONTINENTAL-KONZERN IN DER NS-ZEIT – Paul Erkner schreibt. »Continental hat sich lang Zeit vor einer wirklichen Analyse seiner Rolle in der NS-Zeit gedrückt. Als einer der letzten – aber bei weitem nicht der letzte Dax-Konzerne stellt sich Continental daher nun seiner Geschichte in der NS-Zeit.« Aber stimmt das so? Die Geschichte der Continental hat Paul Erker aufgearbeitet auf aufgeschrieben.
»Im Morgenlicht der Republik« – 100 Jahre Kunstsammlung Chemnitz – Herausgeber Frédéric Bußmann und Britta Milde - Mitarbeit von Johannes Sange – Der Katalog dokumentiert auch die Verluste durch die nationalistische Aktion »Entartete Kunst« wie die Entfernung von Arbeiten durch eine nationalsozialistische Kulturpolitik. Betroffen sind Gemälde, Plastiken, Aquarelle, Zeichnungen und Druckgrafik.
HARALD JÄHNER: WOLFSZEIT – EIN JAHRZEHNT IN BILDERN – 1945 - 1955 – Das Jahrzehnt vom Kriegsende bis zum Wirtschaftswunder bietet Bilder, die sie bis heute nie gesehen haben, zahlreich sind heute die Bürger die erst später geboren wurden. Für die Älteren ist es eine Entdeckungsreise in die Vergangenheit. Der Autor: »Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, heißt es, aber das liegt nur daran, dass das Bild schneller ist. Kommt das Denken nicht hinterher, sagt ein Bild gar nichts.
Andrew McAfee: mehr aus weniger – Andrews Buchthema ist, wie wir (USA) die Kurve gekriegt haben, wie es anfing mit dem Mehr-aus-weniger-machen, und wie es jetzt weitergehen soll. Der Autor tritt für neue Steuern auf CO2-Emissionen, strenge Regulierung bei Umweltverschmutzung und dem Handel von Produkten, die von bedrohten Tierarten stammen. McAfee schlägt vor, die Kernenergie wie gentechnische Organismen vermehrt zu nutzen. Das ist der amerikanische Weg, hierzulande undenkbar.
Harald Hauswald: VOLL DAS LEBEN! – Mit dem Band »OSTBERLIN« von Lutz Rathenow und Harald Hauswald, beschäftigte sich auch der Stasi. Breit die Themen, die Hausmann fotografierte. Aus diesem Angebot wurden die sw-Fotos aus den Jahren 1976 bis 1992 für den Band »VOLL DAS LEBEN« ausgewählt. Diese Fotos geben Einblick, was einmal sozialistischer Alltag in Berlin wie der DDR war, zeigt auch das Wirken oppositioneller Gruppen, Künstlern und der Jugendkultur.
Dirk Steffens/Fritz Habekuss: ÜBERLEBEN – Zukunftsfrage Artensterben: Wie wir die Ökokrise überwinden – Dies ist zum einen ein Buch über das, was draußen in der Natur passiert. Bis hierhin fühlen wir uns sicher beim Schreiben. Aber weil das Problem so groß und die Aufmerksamkeit dafür so klein ist, kamen wir um den zweiten Teil des Buches nicht herum. Darin stellen wir uns der Frage, wie es denn nun weitergehen soll mit uns Menschen auf dieser Erde.
REINHARD K. SPRERNGLER: MAGIE DES KONFLIKTS – WARUM IHN JEDER BRAUCHT UND WIE ER UNS WEITERBRINGT – Konflikte, jeder kennt sie - aber niemand will sie. Wir wollen sie bereits im Vorfeld verhindern, sogar auch lösen. Genau das ist falsch sagt der Managementberater und Autor Reinhard Sprenger, der seit Jahren Themen gegen den Strich bürstet. Im Vorwort von »MAGIE DES KONFLIKTS« der Autor: »Ich weiß, das klingt rätselhaft, aber doch auch verheißungsvoll, nicht wahr?«