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Zur Wahl in Sachsen-Anhalt am 6. September 2026
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Ulrich Siegmund bringt mit „Wir holen unser Land zurück“ der AfD nicht die absolute Mehrheit
Punkt 18 Uhr zeigte die ARD in ihrer Wahlsondersendung die ersten Zahlen der Nachbefragung von Infratest dimap die ein Desaster für die demokratischen Parteien bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt an. Die Zahlen: CDU 18 %, Linke 8 %, SPD 7 %, Grüne 8 %, BSW 5,0 %, die FDP mit 2 % unter ferner liefen. Die Alternative für Deutschland bei einer hohen Wahlbeteiligung bekommt44,65 % der abgegebenen Stimmen, auch wenn sich die Zahlen bis zur Verkündung des endgültigen Wahlergebnisses nach Mitternacht durch den Wahlleiter sich verändern werden. Für die Frankfurter Zeitung mit ihrer kleinen Unterzeile „Zeitung für Deutschland“ ist es schmerzlich, dass sie auf der Titelseite verkünden muss „AfD siegt“ – CDU stürzt ab – Rekordergebnis für Siegmund / Schulz gratuliert zum Wahlsieg / Kanzleramt: Zäsur für das Land. Diese bittere Wahrheit verkündet in der ARD von Berlin aus der Staatsminister für die Bund-Länder-Beziehungen der immer vorlaute und allwissende Philipp Amthor.
Bei dieser Landtagswahl erzielt die AfD nach Thüringen ihr bisher bestes Ergebnis, das trotz Brandmauer gegen die Partei. Der Politiker Markus Ulrich Siegmund von der AfD Sachsen-Anhalt, die vom Verfassungsschutz des Landes als rechtsextrem eingestuft, ist seit 2016 Abgeordneter im Landtag und der Oppositionsführer. Eine überregionale Bekanntheit bekam Siegmund durch seine Teilnahme am Treffen von Rechtsextremen 2023 in der Villa Adlon am Lehnitzsee in Potsdam. Beruflich war er für eine Firma die Raumbeduftung anbietet hat auch einen akademischen Grad Bachelor of Arts der europäischen Fernuniversität Hamburg. Siegmund trat 2017 aus der römisch-katholischen Kirche wegen ihrer „sehr unrühmlichen und politischen Rolle“ aus. Dazu betreibt er einen Tik-Tok-Kanal mit etwa 763.500 Followern, ist damit einer der Politiker, der das Tik-Tok am besten nutzt.
Die neue Generalsekretärin der CDU, Franziska Hoppermann, Mitglied des Bundestags, Mutter von drei Kindern aus Hamburg-Volksdorf, katholisch, Vorsitzende der nahen CDU Jürgen-Echternach-Stiftung für Bildung und Demokratie, sprach in der ARD direkt von einer „Niederlage insgesamt für alle Christdenkraten“. Es sei das auch eine Niederlage für alle Personen, die in den letzten 35 Jahren die Demokratie nach Sachsen-Anhalt brachten.
Weiter sagte sie: „Wir arbeiten nicht mit Extremen und vor allem nicht Rechtsextremen zusammen.“ Die neue CDU Kanzleramtschefin c, von Beruf Rechtsanwältin und Ex-Bundesgesundheitsministerin, jetzt Kanzleramtschefin von Bundeskanzler Merz sprach im ZDF „von einer Zensur für die Partei, für das Land.“
Der CDU-Ministerpräsidenten Sven Schultze zeigte trotz seiner Niederlage Haltung, gratulierte Ulrich Siegmund für seinen Wahlsieg. Dabei ist das Ergebnis der Wahl mehr als ein Schock in Berlin und dem Kanzler Friedrich Merz. Die Wahl bestärkt die Vorsitzenden der AfD Alice Weidel und Tino Chrupalla ähnliches bei der kommenden Bundestagswahl zu machen.
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ARD in ihrer Wahlsondersendung
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Das vorliegende Endergebnis von 03.05 Uhr am 7. September 2026 zeigt, die AfD hat keine absolute Mehrheit, kann nicht allein regieren.
Die Zahlen: AfD 43,8 %; CDU 17,2 %; SPD 9,3 %; Grüne 8,9 %; Linke 8,6 %; BSW 5,3 %; FDP 2,6 %. Die Sitzverteilung: AfD 39; CDU 15; SPD 8; Grüne 8; Linke 8; BSW ´5 Die Linke gewann in Halle II und Halle III als einzige demokratische Partei ein Direktmandat, alle anderen Direktmandate bekam die AfD. Bei diesem Wahlergebnis wäre eine denkbare Koalitionsmehrheit bestehend aus CDU, SPD, Linke, Grüne und dem BSW möglich, wenn die CDU ihren Boykott gegen die Linke aufgeben würde. 2. Wahlgang zum Bundeskanzler verhalf. War sie es doch die Friedrich Merz im Da im dritten Wahlgang für den Ministerpräsidenten nur eine einfache Mehrheit notwendig ist, deutet der BWS keine Stimme abgeben. So könnte Ulrich Siegmund zum Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt gewählt werden. Damit hätte die AfD ihren ersten Ministerpräsidenten. Der BMS der ehemaligen Linken Sahra Wagenknecht wäre es, die die Tür für die AfD öffnet.
Am Montag nach der Präsidiumssitzung tritt der Bundeskanzler Friedrich Merz mit dem abgewählten Ministerpräsidenten Sven Schultze im Konrad-Adenauer-Haus vor die Presse. Merz beschwört erneut die Politik von Dr. Konrad Adenauer und Helmut Kohl, somit keine Änderungen der Politik in Berlin. Das ist ein weiter so.
khw
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