03.03.2025
Hamburger Korrespondenz im März 2025


Durch das Wahlsystem – jeder Wähler hat 5 Stimmen für die Bürgerschaft und den Bezirksparlamenten der Stadt – wird das endgültige Wahlergebnis erst am 3. März 2025 vorliegen. Nach einer ersten Hochrechnung/Befragung bekommt die SPD nach Verlusten 33,5 %. Zweiter wird heute die CDU mit einem leichten Zugewinn jetzt auf 19,5 % nun im Ranking auf Platz 2. Die Grünen rutschen mit leichten Verlusten mit 17,5 % auf Platz 3 ab. Mit 11,5 % ist DIE LINKE endlich zweistellig auf Platz 4 gekommen. Die AfD kann nicht an ihre Erfolge wie jüngst bei der 21. Bundestagswahl im Osten der Republik anknüpfen bleibt auf dem Platz 5. Nicht in die Bürgerschaft einziehen werden die FDP, das BSW und VOLT – sie bekamen weniger als die geforderten 5 % an Stimmen. Die Bürgerschaftswahl in Hamburg ist 2025 die einzige Landtagswahl in der Bundesrepublik, hat somit keinen Einfluss auf die Regierung in Berlin.

Erstaunlich war die Eröffnung der Wahlberichterstattung. Es wurde noch einmal dafür geworben, das es für die SPD besser gewesen wäre, wenn sie statt mit dem Bundeskanzler Scholz mit dem Verteidigungsminister, den man auch Kriegsminister nennen darf, da er die BRD kriegsfähig machen will, in den Bundestagswahlkampf gezogen wäre. Nur eine Wahlberichterstattung so zu beginnen, das spricht nicht von einem demokratischen Fingerspitzengefühl, der nie eine Heimat beim Norddeutschen Rundfunk hatte.

Somit wird es in Hamburg bei einer Rot/Grünen Regierung bleiben, auch wenn der CDU-Generalsekretär Linnemann hierzu in der ARD-Sendung erste Versuche zur Beteiligung der Christen-Partei startete.

Unterschied in der Berichterstattung zwischen ARD und ZDF sind die Prozentzahlen, die bei der Forschungsgruppe Wahlen stets anders ausfallen als bei der ARD.
Die exakten Wahlergebnisse werden erst zum Nachmittag des 3. März 2025 vorliegen, werden diese dann nachgeliefert, auch die Wahlergebnisse der Hamburger Stadtbezirke.

Das vorläufige Endergebnis der Wahl zur Bürgerschaft am 2. März 2025 zu den Zahlen kurz nach haben sich nur gering verändert:

SPD 35,5 % ein Minus von 5,7 %; GRÜNE 18,5 % ein Minus von 5,7 % damit nur noch im Ranking Platz 3; CDU 19,8 % mit einem Zugewinn von 8,6 % jetzt auf Platz 2; DIE LINKE 11,2 % mit einem Zugewinn von 2,1 %; AfD 7,5 % mit einem Zugewinn von 2,2 %.

Diese Parteien scheiterten an der 5-Prozent-Klausel: FDP 2,3 % mit einem Minus von 2,7 %; BSW mit 1,8 %; Volt 3,3 %.

Nach Angaben des Statistikamts Nord war die Wahlbeteiligung mit 67,5 Prozent höher als vor 5 Jahren bei der 63 Prozent der Wähler, die ihre Stimme abgaben. Nach Aussagen der Spitzenkandidaten von SPD und GRÜNE Dr. Peter Tschentscher und Katharina Fegebank weiter regieren. Mit der CDU, so der Spitzenkandidat der SPD, sollten die Gespräche mit den GRÜNEN zu schwierig werden, gibt es mit den Christdemokraten eine zweite Möglichkeit für ein Regierungsbündnis.
khw

SPD Wahlgewinner Dr. Peter Tschentscher


Der Grünen Kathaterina Fegebank läuft die Schmicke aus dem Gesicht


Man darf doch auch mal träumen