31.01.2025
Hamburger Korrespondenz im Februar 2025


So war es der Auftritt der Kanzlerkandidatin Alice Weidel von der Alternative für Deutschland die Demokraten herausforderte. Gegen den Auftritt der Kandidatin der AfD im Hamburger Rathaus demonstrierten am 16. Januar 16.000 Bürger der Stadt, so die Angaben der Polizei. Der Weidel auftritt im Rathaus war nur deshalb möglich da allen in Bürgerschaft vertretenden Parteien dazu das Recht gibt, Räumlichkeit in dem Haus zu nutzen. Die Bannmeile um das Rathaus verhinderten einen größeren Konflikt.

Den gab später an der Elbchaussee. Unter einen falschen Namen hatte die AfD Frau Weidel in dem Hotel Louis C Jacob an der Elbchaussee als Gast angemeldet. Als sie nun anreiste, wurde Frau Weidel sofort erkannt, das Hotel widerrief ihre Zusage aufgrund der Täuschung mit dem Namen. Die Hamburger Polizei besorgte der AfD in der Nähe des Hamburger Flughafens »Helmut Schmidt« ein Nachtquartier. Parteimitglieder verhielten sich wie die Trumps Republikaner und wollten Hotel wegen seiner Weigerung den »ROTEN HAHN« aufs Dach setzen, wozu es nicht kam. Auch der Auftritt des AfD Parteivorsitzenden Tino Chrupalla am 26. Januar in der Friedrich Ebert Halle in Harburg sorgte für demokratischen Protest. Um den Protest von 3.600 Teilnehmern zu befriedigen, setzte die Polizei einen Wasserwerfer, Schlagstöcke und Pfefferspray dabei wurden Demonstranten verletzt, einige auch festgenommen. Beide Demonstrationen zeigen, dass die AfD keinen großen Rückhalt in der Hansestadt hat. In diesen Tagen wurde auch eine Studie zur Elbvertiefung vorgestellt die von den Umweltverbänden WWF, NABU und BUND in Auftrag gegeben wurde. Die Studie kommt zum Schluss das die Elbvertiefung die Probleme des Welthandels zwischen den Häfen an der Nordseeküste nicht löst. Das Geld sollte lieber für eine andere Hafenpolitik ausgegeben werden, so die Auftraggeber der Studie.
khw

16.01.2025 - Demo gegen Weidels AfD in Hamburg


Man darf doch auch mal Wunchträume haben